17.05.2016 |

Ergebnis in der Metall- und Elektroindustrie Tarifbewegung

WIR haben die Arbeitgeber bewegt

Das haben wir gemeinsam erreicht: 

  • Ein Pauschalbetrag für die Monate April, Mai und Juni von 150,- Euro
    (Auszubildende 65,- Euro), zahlbar im Juni 2016 
  • Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen ab 1. Juli 2016 um 2,8 Prozent
  • Eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent ab 1. April 2017
  • Laufzeit bis 31. Dezember 2017 
  • Insgesamt: 4,8 Prozent Erhöhungen der Entgelte und Ausbildungsvergütungen
    - für die Laufzeit bis 31.12.2017 -
11.05.2016 |

Fortsetzung der zweiten Warnstreikwelle

Zwei Demonstrationszüge durch Speyer und Kundgebung

Kurz vor 10 Uhr kamen die organisierten Beschäftigten mit Bussen aus den Betrieben Vögele(Rheingönheim),  Mann&Hummel(Speyer), Staehle(Schifferstadt), Siemens, KSB und KBA(Frankenthal), Sensus und Halberg(Ludwigshafen) zum Speyerer Bahnhof gefahren. Dort versammelten sich die Kolleginnen und Kollegen und stimmten sich auf die anstehende Demonstration ein.

Die Metallerinnen und Metaller der Betriebe PFW Aerospace GmbH und Bopp&Reuther(Speyer)demonstrierten vom Werkstor aus zu den wartenden Warnstreikenden in die Maximilianstrasse.

Auf dem Geschirrplätzel in der Innenstadt fand dann die Kundgebung statt. Mathias Franz eröffnete die Kundgebung und begrüßte alle Beteiligten. Javier Pato Otero(IG Metall Bezirk Mitte)sprach zu den Warnstreikenden. "Wer uns mit der Forderung nach 5% Höhenflüge vorwirft sollte Angesicht der weiter steigen Dividendenausschüttungen damit rechnen dass die Menschen in den Betrieben sehr schnell eine Bereitschaft entwickeln die Situation eskalieren zu lassen. Außerdem wies er daraufhin das die IG Metall bereit sei auf dem Verhandlungsweg eine Lösung zu erzielen. Aber die IG Metall kann beides Verhandeln und Streiken!"

Als Grußwort vom DGB Stadtverband und für die ver.di Mitglieder in Speyer sprach der Kollege Axel Elfert. Sandra Künitzer(Halberg) sagte das auch sie dabei sein obwohl der Betrieb zum Jahresende geschlossen wird. "Jede Entgelterhöhung wirkt sich jetzt auf das Entgelt, später auf das Transferkurzarbeitergeld und abschließend auch auf die Abfindung aus. Außerdem sei es wichtig die Solidarität zurück zu geben die sie in der betrieblichen Auseinandersetzung erfahren haben hier ein Stück zurück zu geben", begründete sie Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen. Im Anschluss verkündete Jan Heinrich(BR PFW) das im ganzen Betrieb die Arbeit niedergelegt worden sei.

Günter Hoetzl (Erster Bevollmächtigter) schilderte den Teilnehmenden wie es weitergeht wenn es zu keinem Ergebnis kommen sollte oder was bei einem Abschluss noch in dieser Woche die Folge für die kommenden Planungen sei.

09.05.2016 |

Beginn der zweiten Warnstreikwelle

Demo und Kundgebung in Eisenberg

Fast 500 Metaller folgten dem Aufruf zum Warnstreik. Die organisierten Kolleginnen und Kollegen kamen nach der Tarif-Demonstration vom Gienanth Werk in der Stadt zur Kundgebung zusammen. Beteiligt waren darunter die Gewerkschaftsmitglieder der Borg Warner Werke und des Logistikzentrums, von Gienanth und DrahtZug Stein.

Mathias Franz IG Metall Ludwigshafen-Frankenthal eröffnete die Kundgebung, begrüßte die Kolleginnen und Kollegen und leitete in den Ablauf über.

Als Redner vom IG Metall Bezirk Mitte war Javier Pato Otero Sekretär der Bezirksleitung. Er macht in seiner Rede noch mal deutlich wie perfide die Argumentation der Arbeitgeber sei. "Uns Höhenflüge vorzuwerfen bei einer Entgeltforderung von 5% und dabei die die Dividendenausschüttung um über 15% von 2014 auf 2015 zu steigern, dass seien Höhenflüge" rief Kollege Otero den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu. Die bisherigen Angebote der Arbeitgeber sind ein Schlag ins Gesicht für jeden Beschäftigten in der Branche sagte Otero.

Der Betriebsratsvorsitzende Thomas Brunck berichtet über die Planungen um den Tagesstreik der auch bei einer möglichen nicht Einigung bei ihnen im Betrieb in Frage kommt. Peter Thoni Vertrauenskörperleitungsvorsitzender von Borg Warner berichtet das sie mit mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist sein als überhaupt geplant.

Der erste Bevollmächtige Günter Hoetzl schilderte den Metallerinnen und Metallern die weitere Planungen für die Tarifbewegung wenn es kein Ergebnis auf dem Verhandlungswege gibt.

Nach der zweistündigen Demo und Kundgebung auf dem Markplatz kehrten die Teilnehmenden wieder zurück in die Betriebe. 

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